Presets for Lightroom — FLTR
Photography · Mobile Presets & Filters
Screenshots von Presets for Lightroom — FLTR
Ein Foto so zu bearbeiten, dass es aussieht wie die Bilder, die Sie auf Instagram speichern, ist meist der langwierige Teil. Sie öffnen Lightroom, schieben Regler, vergleichen, machen rückgängig, und bis die Farbstimmung passt, ist die Lust aufs Posten verflogen. Eine Preset-Sammlung löst das, indem sie Ihnen einen fertigen Look liefert, den Sie mit wenigen Fingertipps auf ein Foto legen. Genau hier setzt FLTR an.
FLTR ist eine mobile App des Entwicklers Mobile Presets & Filters und steht in der Kategorie Fotografie. Der Download ist kostenlos, die App enthält Werbung und In-App-Käufe. Bei Google Play ist sie seit dem 25. Juni 2019 verfügbar, mit einem Durchschnitt von 4,6 bei mehr als 419.000 Bewertungen und über 10 Millionen Installationen. Der Katalog ist groß: mehr als 1.500 Lightroom-Presets und 74 DNG-Pakete, gegliedert in Themen wie City Style, Fashion, Nature und Food.
Der Anspruch ist nicht, Lightroom zu ersetzen. FLTR füttert es. Der Entwickler beschreibt die Sammlung als gemeinsam mit professionellen Fotografen, Designern und Bloggern zusammengestellt, und die Presets sind dafür gedacht, in Adobe Lightroom CC auf Ihrem Smartphone angewendet zu werden. Wer ohnehin mobil bearbeitet, spart sich damit die Reglerarbeit; wer Lightroom noch nie geöffnet hat, findet in FLTR einen Grund, damit anzufangen.
Wer am meisten von einer Preset-Sammlung hat
Am besten passt die App zu Menschen, die mit dem Smartphone fotografieren und bei Instagram, Facebook oder Snapchat posten und die einen einheitlichen Look im ganzen Feed wollen statt einer einmaligen Bearbeitung. Die thematischen Gruppen erleichtern das: Sie wählen das Set, das zu Ihrem Motiv passt, und verwenden es wieder, sodass eine Woche voller Food- oder Stadtfotos wie ein Stil wirkt und nicht wie ein Haufen unzusammenhängender Bilder.
Die zweite Gruppe sind Nutzer, die Lightroom bereits verstehen, sich aber mit Colorgrading nicht auskennen. Presets geben ihnen einen Ausgangspunkt, den sie anpassen können, und die DNG-Pakete liefern etwas Konkretes zum Importieren. Der Entwickler erwähnt zudem den Einsatz in der professionellen Fotografie auf 500px. Das deutet darauf hin, dass die App nicht nur für gelegentliches Posten gedacht ist, auch wenn der Alltagseinsatz klar auf das Smartphone ausgerichtet ist.
Es hilft, ein Preset als Anfang und nicht als fertiges Ergebnis zu begreifen. Ein Filter, der bei einer hellen Landschaft stimmig aussieht, muss bei einer dunklen Innenaufnahme oft nachjustiert werden. Der Wert der App liegt darin, Ihnen eine starke Grundlage und eine große Auswahl zu bieten, nicht darin, jedes Foto unbearbeitet gut aussehen zu lassen.
Was die Preset-Bibliothek tatsächlich enthält
Der Kern von FLTR ist die schiere Menge. Der Entwickler nennt mehr als 1.500 Presets und 74 DNG-Pakete, die nach Themen geordnet sind, mit City Style, Fashion, Nature und Food als genannten Beispielen. Diese Bandbreite ist wichtig, denn Sie wählen nicht zwischen fünf Stimmungen, sondern zwischen ganzen Look-Familien, die für unterschiedliche Motive entwickelt wurden.
Die benannten Stile orientieren sich am aktuellen Geschmack in sozialen Netzwerken. Der Entwickler nennt unter den Optionen Teal and Orange, Moody sowie Light and Airy, dazu Effekte mit den Namen Afterglow, Vogue, Aesthetic, Afterlight und Dark and White. Das sind die Looks, die man in vielen Feeds sieht, und sie an einem Ort zu haben erspart Ihnen die Suche bei verschiedenen Preset-Anbietern.
Da die Presets für Adobe Lightroom CC gedacht sind, läuft der Ablauf über diesen Editor auf Ihrem Smartphone. Sie wenden ein Preset an und passen dann Belichtung, Farbe und Bildausschnitt wie gewohnt an. FLTR liefert den Look, Lightroom den Feinschliff. Diese Aufgabenteilung sollten Sie vor dem Download verstehen, denn die App ergänzt einen Editor, ersetzt ihn aber nicht vollständig.
Instagram-Highlights, Cover und Teilen
Über die reine Fotobearbeitung hinaus bringt FLTR Highlights und Cover für Instagram mit. Das ist eine andere Aufgabe als das Bearbeiten eines Fotos: Es geht um die kleinen runden Symbole oben im Profil und darum, wie ein Raster als Ganzes wirkt. Wer sein Profil als Portfolio versteht, für den gehören diese Elemente zur Präsentation, und sie in derselben App wie die Presets zu haben, hält den Look einheitlich.
Der Gedanke ans Teilen zieht sich durch die ganze App. Sie ist auf Fotos ausgerichtet, die zu Instagram, Facebook und Snapchat gehen, mit dem erklärten Ziel, Ihnen zu helfen, Aufmerksamkeit zu gewinnen und mit Ihrem eigenen Bearbeitungsstil aufzufallen. Daran sehen Sie, worauf die App optimiert ist: auf Social-Media-Ergebnisse, nicht auf Druck oder Kundenlieferung.
Ich würde die Highlight- und Cover-Funktionen als Zugabe betrachten und nicht als Grund für die Installation. Die Presets sind das Wesentliche. Wenn Sie aber ohnehin darüber nachdenken, wie ein Profil als Einheit aussieht, ersparen Ihnen die zusätzlichen Elemente die separate Suche, und sie verwenden dieselbe Bildsprache wie die Fotofilter.
Bearbeiten unterwegs und was das von Ihnen verlangt
Der Entwickler betont das Bearbeiten an jedem Ort und nennt Reiseziele als Kulisse. Das ist der ehrliche Vorteil einer mobilen Preset-App: Sie können ein Foto bearbeiten, bevor Sie zu Hause sind, solange Licht und Stimmung noch frisch im Gedächtnis sind. Für alle, die mit dem Smartphone fotografieren und am selben Tag posten, ist genau dieses Timing der Kern.
Der Haken ist, dass ein Preset, das auf einem kleinen Bildschirm angewendet wird, größer betrachtet anders aussehen kann. Presets, die Kontrast oder Farbe stark anheben, brauchen am ehesten einen zweiten Blick, und Sie erzielen bessere Ergebnisse, wenn Sie die Bearbeitung auf einem größeren Display prüfen, bevor Sie sie in einen Feed stellen. Das ist eine Gewohnheit, die sich lohnt, und kein Makel der App.
Auch die Bibliothek selbst hat eine Lernkurve. Mehr als 1.500 Presets sind viel zum Durchstöbern, und am schnellsten kommen Sie voran, wenn Sie sich für zwei oder drei Themen entscheiden, die zu Ihren üblichen Motiven passen, und den Rest ignorieren. Die Kategorien des Entwicklers machen das möglich, aber die App belohnt ein wenig Disziplin.
Preis, Werbung und Käufe
FLTR lässt sich kostenlos herunterladen. Die App enthält Werbung und bietet In-App-Käufe. Die Sammlung umfasst sowohl kostenlose als auch Premium-Preset-Filter, ein Teil des Angebots liegt also hinter einem Kauf, während der Rest ohne ihn verfügbar ist. Mehr wird zum Geld nicht angegeben, aber das reicht, um die Erwartungen zu setzen: Sie können ohne Bezahlung starten und bekommen in der App womöglich mehr angeboten.
Werbung und In-App-Käufe sind bei einer kostenlosen App dieser Größe üblich, und die Zahlen zu Installationen und Bewertungen deuten darauf hin, dass viele Menschen diesen Tausch akzeptieren.
Auf die In-App-Käufe sollten Sie vorbereitet sein, statt sich überraschen zu lassen.
Alternativen im Vergleich
Der naheliegende Vergleich ist ein eigenständiger Foto-Editor mit eigenen Filtern. FLTR geht den anderen Weg: eine deutlich größere Bibliothek, aber Sie brauchen Lightroom, um sie zu nutzen. Was besser ist, hängt davon ab, ob Sie bereits in Lightroom bearbeiten oder dazu bereit sind.
Eine weitere Alternative ist, Presets einzeln bei einem Fotografen oder in einem Preset-Shop zu kaufen. Der Vorteil von FLTR ist die Bandbreite an einem Ort; der Vorteil des einzelnen Anbieters ist der Fokus.
Dann gibt es noch die Möglichkeit, das Colorgrading von Hand zu lernen. Das kostet Zeit statt Geld und gibt Ihnen volle Kontrolle, und in puncto Originalität kann keine Preset-Bibliothek mithalten. FLTR ist für alle, die den Look jetzt wollen oder einen Bezugspunkt zum Lernen suchen. Beides ist vernünftig, und die App gibt nicht vor, ein Kurs in Farbtheorie zu sein.
Eine Preset-Bibliothek, die einen Versuch wert ist, wenn Sie vom Smartphone aus posten
FLTR ist eine sinnvolle Installation für mobile Fotografen, die bereits in Adobe Lightroom CC bearbeiten und eine große, thematisch geordnete Preset-Bibliothek wollen, ohne Looks von Grund auf zu bauen.
Wenn Sie mit Werbung und In-App-Käufen leben können und regelmäßig Fotos bei Instagram, Facebook oder Snapchat posten, ist das ein unkomplizierter Weg, Ihrem Feed mit deutlich weniger Reglerarbeit einen einheitlichen Look zu geben.
Wenn Sie lieber eine App hätten, die alles kann, oder Ihr eigenes Grading entwickeln möchten, ist der Reiz geringer. Für alle anderen macht die Kombination aus kostenlosem Download, großer Bibliothek und starker Bewertung FLTR zu einer App, die man leicht ausprobieren kann, bevor man entscheidet, wie viel davon man braucht.
Kurzfazit
Eine große, gut geordnete Preset-Bibliothek für mobile Lightroom-Nutzer, die einen einheitlichen Social-Media-Look wünschen, ohne jedes Foto von Hand zu bearbeiten.
App-Details
- Version4.22.0
- Aktualisiert29. Juni 2026
- Downloads10 Mio.+
- ErfordertAndroid 10+
- PreisKostenlos
- AltersfreigabeAlle
Presets for Lightroom — FLTR: Häufig gestellte Fragen
Was bietet mir FLTR genau?
Es ist eine Bibliothek mit Preset-Filtern für Adobe Lightroom CC auf dem Smartphone, mit mehr als 1.500 Presets und 74 DNG-Paketen. Die Sets sind nach Themen gegliedert, darunter City Style, Fashion, Nature und Food. Außerdem enthält die App Highlights und Cover für Instagram. Sie wenden ein Preset in Lightroom an und passen das Foto anschließend wie gewohnt an.
Muss Lightroom installiert sein, um die App zu nutzen?
Ja. Die Presets sind für Adobe Lightroom CC gemacht, daher wird der Look in Lightroom angewendet. FLTR liefert das Preset, Lightroom übernimmt danach die Anpassungen bei Belichtung, Farbe und Bildausschnitt. Die App ergänzt diesen Editor, ist aber kein eigenständiger Foto-Editor.
Ist FLTR kostenlos, und was decken die Käufe ab?
Der Download der App ist kostenlos, sie enthält Werbung und bietet In-App-Käufe. Die Sammlung umfasst sowohl kostenlose als auch Premium-Preset-Filter, ein Teil der Bibliothek ist also ohne Bezahlung verfügbar und ein Teil nur per Kauf. Alles Weitere zur Preisstruktur klärt die App selbst.
Welche Fotostile kann ich damit erzielen?
Zu den Filterstilen gehören Teal and Orange, Moody sowie Light and Airy, dazu Effekte mit den Namen Afterglow, Vogue, Aesthetic, Afterlight und Dark and White. Die thematischen Pakete decken Motive wie Stadtszenen, Mode, Natur und Essen ab. Diese Auswahl soll die Looks abdecken, die in sozialen Feeds verbreitet sind.
Kann ich die App auch für Instagram-Highlights nutzen, nicht nur für Fotos?
Ja. Neben den Foto-Presets enthält FLTR Highlights und Cover für Instagram, also die kleinen Symbole oben im Profil und die Bilder, die ein Raster einrahmen. Die App ist auf das Teilen bei Instagram, Facebook und Snapchat ausgerichtet. Ziel ist, dass ein Profil wie ein stimmiges Ganzes wirkt und nicht wie eine Sammlung unzusammenhängender Bearbeitungen.
Vorteile
- Mehr als 1.500 Presets in einer App
- 74 DNG-Pakete nach Themen geordnet
- Thematische Sets für Stadt, Mode, Natur und Essen
- Instagram-Highlights und -Cover enthalten
- Kostenloser Download
Nachteile
- Adobe Lightroom CC ist zum Anwenden der Presets nötig
- Enthält Werbung
- Bietet In-App-Käufe
- Einige Filter sind Premium statt kostenlos
Presets for Lightroom — FLTR herunterladen
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