SmartThings

Lifestyle · Samsung Electronics Co., Ltd.

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Die meisten Smart-Home-Apps verlangen, dass Sie sich auf das Ökosystem einer Marke festlegen. SmartThings geht den umgekehrten Weg: Die App bündelt Geräte von Hunderten Smart-Home-Marken an einem Ort. Ein Samsung-TV, ein Smart Speaker und Geräte von Marken wie Ring, Nest und Philips Hue lassen sich so von einem Bildschirm aus verwalten. Diese Bandbreite ist das Besondere an der App. Sie erklärt auch, warum SmartThings mehr als eine Milliarde Installationen erreicht hat und im Durchschnitt 4,6 Punkte aus über fünf Millionen Bewertungen erzielt.

Es ist eine kostenlose App von Samsung Electronics ohne Werbung und ohne In-App-Käufe. Das ist in einer Kategorie, in der Abos und Zusatzangebote üblich sind, ein echter Pluspunkt. Am meisten profitieren Haushalte, die bereits mehrere vernetzte Geräte besitzen. Sie wollen diese im Blick behalten, nach Zeitplan laufen lassen und anderen Familienmitgliedern die gemeinsame Steuerung ermöglichen, ohne für jede Marke eine eigene App zu verwalten.

Ich würde SmartThings eher als Infrastruktur betrachten denn als Spielerei. Der Reiz liegt nicht in einer einzelnen cleveren Funktion, sondern darin, dass Licht, Haushaltsgeräte und Lautsprecher auf eine App, eine Routine und eine zentrale Benachrichtigungsstelle hören, egal ob Sie zu Hause oder unterwegs sind.

Ein Bildschirm für ein Zuhause mit gemischten Marken

Die Kernaufgabe ist klar umrissen: mehrere Smart-Home-Geräte in einer App verbinden, überwachen und steuern. Samsungs eigene Hardware ist abgedeckt, darunter Smart-TVs, intelligente Haushaltsgeräte und Smart Speaker. Die App funktioniert außerdem mit Geräten von Hunderten weiteren Marken. Wenn Ihr Zuhause Gerät für Gerät gewachsen ist, spricht genau das dafür, alles zu bündeln.

Die Steuerung ist nicht auf den Raum beschränkt, in dem Sie gerade stehen. Die App soll Sie von jedem Ort aus mit Ihrem Zuhause verbinden. Ein vergessenes Haushaltsgerät oder die Frage, was daheim gerade los ist, lassen sich so per Smartphone klären. Ähnlich funktionieren die Benachrichtigungen: Statusmeldungen zu Ihren Geräten kommen automatisch, ohne dass Sie die App öffnen und danach suchen müssen.

Das jüngste Update betrifft genau diesen Bereich. Der „Home“-Tab wurde neu gestaltet, sodass die am häufigsten genutzten Funktionen und Informationen auf dem Hauptbildschirm liegen. Laut Entwickler reagieren mit einem Hub verbundene Geräte schneller, wenn Smartphone und Hub im selben WLAN sind. Außerdem gibt es einen eigenen Bildschirm, um Offline-Geräte zu prüfen und wiederherzustellen. Ein solches Wartungswerkzeug braucht eine größere Einrichtung früher oder später.

Routinen, die ohne Sie laufen

Die Funktion, die ich am interessantesten finde, sind die Routinen. Sie können sie an Tageszeit, Wetter oder den aktuellen Status eines Geräts knüpfen. So erledigt Ihr Zuhause sinnvolle Dinge im Hintergrund, statt darauf zu warten, dass Sie eine Schaltfläche antippen. Eine Routine, die am Gerätestatus hängt, reagiert auf das, was tatsächlich passiert. Eine Routine, die an Uhrzeit oder Wetter gebunden ist, kann vorausschauend handeln.

Samsungs neueste Version bringt Routine Insights mit. Die Funktion zeigt Ihre drei am häufigsten genutzten Routinen samt den letzten Aktivitäten. Wer sich ein paar Automatisierungen aufgebaut hat und nicht mehr weiß, welche davon die Arbeit erledigen, bekommt damit eine nützliche Rückmeldung statt einer weiteren Einstellung.

Bei der Automatisierung zeigt ein Setup mit gemischten Marken seinen Wert. Je mehr Geräte Sie einbinden, desto mehr manuelle Kontrollen kann eine einzige gut gebaute Routine ersetzen. Die App ist darauf ausgelegt, solche Routinen unauffällig im Hintergrund auszuführen.

Die Steuerung mit anderen teilen

Smart-Home-Apps gehen oft davon aus, dass nur eine Person die Schlüssel in der Hand hat. SmartThings unterstützt die gemeinsame Steuerung, sodass Sie anderen Nutzern Zugriff auf Ihre Einrichtung geben können. In einem Haushalt, in dem mehr als eine Person das Licht anpassen oder ein Haushaltsgerät prüfen möchte, wird die App so von der persönlichen Fernbedienung zu etwas, das der ganze Haushalt nutzen kann.

Benachrichtigungen und Überwachung stützen dieses gemeinsame Modell. Statusmeldungen kommen automatisch an, sodass auch die Person ohne Smartphone in der Hand weiß, was ein Gerät gerade macht. Zusammen mit Routinen kann sich ein Haushalt darauf einigen, wie sich das Zuhause verhalten soll, und die App setzt das um.

Die Berechtigungsliste zeigt, worauf die App auf dem Smartphone alles zugreifen kann. Standortdaten helfen der App, Geräte zu erkennen, ortsbezogene Routinen zu erstellen und Geräte in der Nähe über WLAN zu finden. „Geräte in der Nähe“ umfasst unter Android 12 und höher die Bluetooth-Suche, Benachrichtigungen übernehmen die Geräte-Hinweise, und die Kamera scannt QR-Codes, wenn Sie Mitglieder oder Geräte hinzufügen. Das Mikrofon hilft dabei, bestimmte Geräte über hochfrequente Töne hinzuzufügen. Die Berechtigungen für Dateien, Fotos, Musik, Telefon, Kontakte und körperliche Aktivität unterstützen speziellere Aufgaben, etwa das Abspielen von Medien auf Geräten, Anrufe über Smart Speaker, das Senden von Textbenachrichtigungen und das Erkennen, wann ein Spaziergang mit dem Haustier beginnt. Wenn Sie die optionalen Berechtigungen ablehnen, können Sie die App weiterhin nutzen, einige Funktionen arbeiten dann aber nicht vollständig.

Sprachsteuerung und die Uhr am Handgelenk

Sprachassistenten werden unterstützt: Alexa, Bixby und Google Assistant können Smart-Home-Geräte steuern. Wenn Sie ohnehin mit dem Lautsprecher in der Küche oder dem Smartphone in der Hand sprechen, fügt sich die App in diese Gewohnheit ein, statt Ihnen eine neue abzuverlangen.

Außerdem gibt es eine Wear-OS-Version. Sie lässt sich auf Wear-OS-Uhren installieren und bietet über eine SmartThings-Kachel schnellen Zugriff, um eine Routine auszuführen oder ein Gerät zu steuern. Auch Complications sind vorhanden, sodass Sie die App direkt vom Zifferblatt öffnen können.

Eine Bedingung gilt: Die Wear-OS-App funktioniert nur mit einem gekoppelten Smartphone. Sie ist eine Erweiterung der Smartphone-App und keine eigenständige Steuerung. Das sollten Sie wissen, bevor Sie damit planen.

Voraussetzungen vor der Installation

Die Anforderungen sind moderat, aber real. Geräte benötigen mindestens 3 GB Arbeitsspeicher, und manche Mobilgeräte werden gar nicht unterstützt. Die App ist für Samsung-Smartphones optimiert, und bei Smartphones anderer Hersteller können einige Funktionen eingeschränkt sein. Auch die Verfügbarkeit hängt vom Land ab, denn manche Funktionen werden nicht überall angeboten.

Die App erwartet Zugriff auf Ihre Geräte und, wenn Sie es erlauben, auf Ihren Standort und die Funkverbindungen für Geräte in der Nähe, damit sie diese finden kann. Das Scannen von QR-Codes und die hochfrequenten Töne sollen es erleichtern, Mitglieder und bestimmte Geräte hinzuzufügen.

Die App erschien im April 2017 und wurde zuletzt im September 2026 aktualisiert. Es handelt sich also um ein langjähriges Produkt und kein neues Experiment. Die jüngsten Änderungen sind praktischer Natur: der neu gestaltete „Home“-Tab, die schnellere Steuerung von Hub-Geräten im selben WLAN, die Offline-Geräte-Diagnose und Routine Insights.

Passend für Samsung-Haushalte mit gemischter Ausstattung

Die klarste Zielgruppe ist ein Zuhause mit Samsung-Hardware im Zentrum und einer Mischung anderer Marken drumherum.

Eine zweite Gruppe sind alle, die Geräte mehrerer Marken angesammelt haben und Routinen, Benachrichtigungen und gemeinsame Steuerung an einem Ort wünschen. Die App ist kostenlos und enthält weder Werbung noch In-App-Käufe. Das Ausprobieren kostet Sie also nur Zeit und die Berechtigungen, die Sie erteilen möchten.

Die Einschränkungen sollten Sie ehrlich abwägen. Bei Smartphones anderer Hersteller können einige Funktionen eingeschränkt sein, manche Funktionen sind in einigen Ländern nicht verfügbar, und ältere Geräte oder Geräte mit wenig Arbeitsspeicher werden womöglich nicht unterstützt. Für einen Haushalt, der ohnehin in Samsungs Welt lebt, sind das kleine Abstriche gegenüber dem Komfort einer zentralen Steuerung.

Eine sinnvolle Hub-App für ein Zuhause mit mehreren Marken

SmartThings macht eine Sache gut: Die App holt Smart-Home-Geräte vieler Marken in eine App und legt Routinen, Benachrichtigungen, gemeinsamen Zugriff und Sprachsteuerung darüber. Der Preis von null, das Fehlen von Werbung und Käufen und die Größe der Nutzerbasis sprechen für ein ausgereiftes, weit verbreitetes Werkzeug und nicht für ein Nischenexperiment.

Ich würde die App Samsung-Haushalten empfehlen und allen, deren Smart Home aus der App einer einzelnen Marke herausgewachsen ist. Die Voraussetzungen sollten Sie vorab prüfen: 3 GB Arbeitsspeicher, ein unterstütztes Smartphone und die Bereitschaft, die optionalen Berechtigungen zu erteilen, mit denen Geräteerkennung und Routinen funktionieren. Ist Ihre Einrichtung klein und auf eine Marke beschränkt, fällt die Empfehlung schwächer aus. Für ein Zuhause mit gemischten Marken ist dies jedoch die App, die alles zusammenhält.

Kurzfazit

Eine kostenlose, werbefreie Möglichkeit, ein Smart Home mit Geräten verschiedener Marken in einer App zu steuern – am besten für Samsung-Haushalte mit mehreren Geräten.

App-Details

  • VersionJe nach Gerät unterschiedlich
  • Aktualisiert17. September 2026
  • Downloads1 Mrd.+
  • ErfordertVariiert je nach Gerät
  • PreisKostenlos
  • AltersfreigabeAlle

SmartThings: Häufig gestellte Fragen

Welche Geräte kann SmartThings steuern?

Die App verbindet, überwacht und steuert Smart-Home-Geräte von Hunderten Marken an einem Ort. Dazu zählen Samsung-Smart-TVs, intelligente Haushaltsgeräte und Smart Speaker sowie Geräte von Marken wie Ring, Nest und Philips Hue. Außerdem lassen sich die Geräte über Alexa, Bixby und Google Assistant steuern.

Kostet SmartThings etwas?

Nein. SmartThings lässt sich kostenlos installieren und enthält weder Werbung noch In-App-Käufe. Der Preis ist nicht Geld, sondern die optionalen Berechtigungen, die die App anfragt. Sie können diese ablehnen, müssen dann aber auf einen Teil der Funktionen verzichten.

Was sind Routinen und wie funktionieren sie?

Routinen sind Automatisierungen, die Sie an Tageszeit, Wetter oder den Status eines Geräts knüpfen. So läuft Ihr Zuhause im Hintergrund weiter, ohne dass Sie etwas eingeben müssen. Die neueste Version bringt Routine Insights mit, das Ihre drei am häufigsten genutzten Routinen und die letzten Aktivitäten anzeigt. So sehen Sie schnell, welche Automatisierungen am meisten leisten.

Können auch andere Personen in meinem Haushalt die App nutzen?

Ja. SmartThings unterstützt die gemeinsame Steuerung, sodass Sie anderen Nutzern Zugriff auf Ihre Einrichtung geben können. Automatische Benachrichtigungen zum Gerätestatus halten zudem alle auf dem Laufenden, auch wenn sie gerade nicht das Smartphone in der Hand haben.

Kann ich SmartThings auf einer Smartwatch verwenden?

Es gibt eine Version für Wear-OS-Uhren. Sie können eine SmartThings-Kachel hinzufügen, um schnell eine Routine auszuführen oder ein Gerät zu steuern. Über Complications öffnen Sie die App direkt vom Zifferblatt. Die Uhr-App funktioniert nur, solange die Uhr mit einem Smartphone verbunden ist.

Vorteile

  • Kostenlos, ohne Werbung und In-App-Käufe
  • Funktioniert mit Geräten von Hunderten Marken
  • Routinen auf Basis von Uhrzeit, Wetter und Gerätestatus
  • Gemeinsamer Zugriff für weitere Nutzer im Haushalt
  • Funktioniert mit Alexa, Bixby und Google Assistant

Nachteile

  • Für Samsung-Smartphones optimiert
  • Manche Funktionen sind in einigen Ländern nicht verfügbar
  • Benötigt mindestens 3 GB Arbeitsspeicher
  • Einige Mobilgeräte werden nicht unterstützt
  • Die Wear-OS-App benötigt ein verbundenes Smartphone

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