Kodi

Video Players & Editors · Kodi Foundation

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Wenn Sie bereits eine Sammlung digitaler Medien auf Festplatten, in einer Netzwerkfreigabe oder auf Discs haben und alles an einem Ort auf einem großen Bildschirm durchsuchen und abspielen möchten, ist Kodi genau dafür gemacht. Die Kodi Foundation bietet die App kostenlos an, ohne Werbung und ohne In-App-Käufe, und die Nutzerbasis ist groß: allein bei Google Play gibt es über 50 Millionen Downloads.

Sie erhalten ein Medienzentrum und keinen Inhaltsdienst. Der Entwickler stellt klar, dass die offizielle App keinerlei Medien mitbringt, der Nutzen hängt also völlig davon ab, was Sie selbst einbringen. Diese eine Tatsache prägt alles Weitere an der App, von der Einrichtung bis zur Frage, wer damit zurechtkommt.

Eine Wohnzimmer-Oberfläche auf einem Gerät, das Sie schon besitzen

Kodi wurde rund um den Heimkino-PC entworfen, und die Oberfläche folgt dieser Idee: ein Ten-Foot-Layout, das sich quer durch den Raum lesen und mit einer Fernbedienung statt mit Maus oder Touchscreen steuern lässt. Eine Handvoll Tasten genügt zur Navigation, und genau das ist der Sinn der Gestaltung.

Das Durchsuchen umfasst Videos, Fotos, Podcasts und Musik, die von einer Festplatte, einer optischen Disc, einem lokalen Netzwerk oder aus dem Internet stammen können. In der Praxis heißt das: Die App ist eine Oberfläche für Medien, auf die Sie sie verweisen, kein Shop und kein Streaming-Katalog. Sie entscheiden, was hineinkommt, und Kodi bietet Ihnen den Weg, sich darin zu bewegen.

Das Standard-Skin ist Estuary, das der Entwickler als schnell und benutzerfreundlich beschreibt. Das ist wichtiger, als es klingt, denn ein Media-Center steht und fällt damit, wie schnell Sie etwas zum Abspielen finden, wenn Sie sich zum Schauen hinsetzen, statt herumzubasteln.

Nutzung auf Smartphone und Tablet, mit Einschränkung bei der Größe

Kodi ist nicht nur etwas für eine an den Fernseher angeschlossene Box. Das Skin Estouchy wurde ergänzt, damit die App auf Smartphones und Tablets mit Bildschirmen ab fünf Zoll besser funktioniert, und passt die Oberfläche an die Touch-Bedienung an. Wenn Sie Ihre Mediathek im Haus mitnehmen oder ein Tablet als zweiten Bildschirm verwenden möchten, ist das der Modus, den Sie sich ansehen sollten.

Der Entwickler ist am anderen Ende der Skala ebenso deutlich: Kodi ist für kleinere Smartphones weder gedacht noch empfohlen. Das ist eine echte Einschränkung und keine Marketingfloskel, und sie zeigt, dass die App genug Platz auf dem Bildschirm erwartet, um eine durchsuchbare Mediathek darzustellen. Ein kompaktes Gerät ist nicht das Umfeld, für das diese Oberfläche gebaut wurde.

Praktisch ergibt sich also ein Media-Center, das bis zum Fernseher und zum großen Tablet skaliert, aber nicht bis zu den kleinsten Bildschirmen. Wenn Ihr Hauptgerät ein kleines Smartphone ist, ist die Eignung fraglich, noch bevor es um Ihre Medien geht.

Plugins und wo der Entwickler die Grenze zieht

Kodi führt auch Add-ons von Drittanbietern aus, die laut Entwickler auf Inhalte verweisen können, die offizielle Anbieter kostenlos bereitstellen. Das ist der Erweiterungsweg, den der Entwickler anerkennt, und so kann die App über eine rein lokale Mediathek hinauswachsen.

Die Grenzen sind klar benannt. Kodi steht in keiner Verbindung zu Plugins oder Add-on-Anbietern von Drittanbietern, und das Team erklärt, dass es das Streamen urheberrechtlich geschützten Materials ohne Erlaubnis des Rechteinhabers nicht unterstützt. Die App versteht sich als Player und Organisationswerkzeug, nicht als Quelle.

Es lohnt sich, diese Haltung als Teil des Produkts zu verstehen und nicht als Kleingedrucktes. Der offizielle Build enthält nichts zum Anschauen, und alles, was Sie über Plugins hinzufügen, stammt von anderswo und unterliegt fremden Bedingungen. Kodi liefert die Oberfläche und die Wiedergabeschicht.

Kostenlos, Open Source und was das für Sie bedeutet

Kodi lässt sich kostenlos installieren, enthält keine Werbung und bietet keine In-App-Käufe. Es ist Open Source und steht unter der GPL; es bündelt Bibliotheken von Drittanbietern unter kompatiblen Lizenzen, und da einige davon unter GPLv3.0 stehen, fällt die Anwendung als Binärdatei unter GPLv3.0. Das Projekt lädt alle, die bei der künftigen Entwicklung helfen möchten, ein, sich über sein Forum zu beteiligen.

Für gewöhnliche Nutzer sind die Lizenzdetails vor allem ein Signal: Dies ist ein langlebiges Community-Projekt und kein kommerzielles Produkt, das ein Erlösmodell schützen muss. Es ist seit Mitte 2015 bei Google Play und wurde zuletzt Anfang Februar 2025 aktualisiert, die Entwicklung läuft also weiter.

Der Preis dieser Struktur ist, dass nichts für Sie kuratiert wird. Es gibt keinen mitgelieferten Katalog, keinen Empfehlungs-Feed und keinen Inhaltsvertrag hinter der App. Sie stellen die Medien bereit, und die App liefert den Weg, sie zu durchsuchen und abzuspielen. Das passt für manche sehr gut und lässt andere mit einem leeren Bildschirm und ohne erkennbaren nächsten Schritt zurück.

Upgrades, Versionen und die praktische Einrichtung

Eine Voraussetzung übersieht man leicht, bis sie zum Problem wird: Für ein Upgrade von einer früheren Version müssen Sie eine offizielle Version von Team Kodi installiert haben. Andere Builds lassen sich möglicherweise nicht aktualisieren. Wenn Sie von einer modifizierten Version kommen, sollten Sie das klären, bevor Sie einen reibungslosen Update-Weg erwarten.

Grundsätzlich wird erwartet, dass Sie mit Inhalten kommen. Ob eine Festplatte voller Filme, ein Regal voller Discs, ein Netzwerkordner mit Musik oder ein Podcast-Feed: Kodi ist die Ebene, die sie darstellt. Die App ist keine Abkürzung zu einer Mediathek, sondern das, was Sie nutzen, sobald Sie eine haben.

Die Bewertung liegt bei 3,7 auf Grundlage vieler Rückmeldungen, was ein gemischtes, aber gewichtiges Signal ist. Bei so vielen Bewertungen spiegelt dieser Durchschnitt eine große Bandbreite an Erwartungen wider, was ein kostenloses Media-Center leisten sollte, und die Kluft zwischen Nutzern mit lokaler Mediathek und solchen, die auf einen fertigen Katalog hoffen, dürfte ein Teil davon sein.

Für wen Kodi passt und für wen nicht

Kodi ist am sinnvollsten für Nutzer, die bereits Medien besitzen und einen einheitlichen, fernbedienungsfreundlichen Zugang dazu auf dem Fernseher, einem Heimkino-PC oder einem großen Tablet wünschen. Wenn Sie ein Netzwerklaufwerk, einen Stapel Discs oder einen Ordner mit Musik haben und keine gute Möglichkeit, vom Sofa aus darin zu stöbern, füllt die App genau diese Lücke.

Sie eignet sich auch für Menschen, die offene Software mögen und kein Problem damit haben, dass das Werkzeug von den Inhalten getrennt ist. Dass es keine Werbung und keine Käufe gibt und das Projekt von der Community entwickelt wird, gehört für diese Zielgruppe zum Reiz.

Mehr verlangt die App Ihnen beim Ausgangspunkt ab. Es ist nichts enthalten, wer also keine Mediathek hat oder nicht die Geduld, die App auf eine zu verweisen, hat von der Installation sehr wenig. Die Einschränkung bei kleinen Smartphones weist in dieselbe Richtung: Dies ist Software für ein Wiedergabe-Setup, nicht für kurzes Durchscrollen auf einem kompakten Gerät.

Ein Media-Center, das sich lohnt, wenn Sie die Medien schon besitzen

Ich würde Kodi an dem messen, was es zu sein beansprucht: ein kostenloses Open-Source-Zentrum für Medien, die Sie bereits haben, mit einem Layout für Wohnzimmer und Fernbedienung. Unter diesen Bedingungen ist es ein stimmiges, klar umrissenes Werkzeug, und weil es nichts kostet und keine Werbung enthält, ist das Ausprobieren eine risikoarme Entscheidung.

Die Bedingung sind die Inhalte. Wenn Sie Dateien, Discs oder eine Netzwerk-Mediathek haben und diese auf einem großen Bildschirm darstellen möchten, ist Kodi ein vernünftiger Startpunkt, besonders auf einem Heimkino-PC oder einem Tablet ab fünf Zoll. Kodi eignet sich für Nutzer, die bereits eigene Medien haben und einen Ort zum Organisieren und Abspielen wünschen.

Meine Empfehlung: Installieren Sie die App erst, wenn Sie ein klares Bild Ihrer eigenen Mediathek haben. Entscheiden Sie, was Kodi Ihnen zeigen soll, prüfen Sie, ob Ihr Gerät für die Oberfläche groß genug ist, und betrachten Sie die App als Player und Organisationswerkzeug statt als Quelle. So angegangen, erfüllt sie die Aufgabe, für die sie gebaut wurde.

Kurzfazit

Ein kostenloses, werbefreies Media-Center, das für Nutzer mit eigener Mediathek und großem Bildschirm überzeugt, nicht aber für alle, die integrierte Inhalte suchen.

App-Details

  • Version21.2
  • Aktualisiert5. Februar 2025
  • Downloads50 Mio.+
  • ErfordertAndroid 5.0+
  • PreisKostenlos
  • AltersfreigabeAlle

Kodi: Häufig gestellte Fragen

Sind bei Kodi Filme oder Serien enthalten?

Nein. Die offizielle Version enthält keinerlei Inhalte, und der Entwickler weist von vornherein darauf hin. Sie müssen Ihre eigenen Medien von einer Festplatte, einer optischen Disc, einem Speicherort im lokalen Netzwerk oder aus dem Internet bereitstellen. Kodi bietet die Oberfläche, um das, was Sie bereits haben, zu durchsuchen und abzuspielen.

Welche Arten von Medien kann Kodi abspielen?

Die App durchsucht und spielt Videos, Fotos, Podcasts und Musik ab. Als Quellen dienen ein lokales Netzwerk, das Internet, eine optische Disc oder eine Festplatte. Mit anderen Worten: Sie dient als Oberfläche für Medien, auf die Sie sie verweisen, und nicht als eigener Katalog.

Funktioniert Kodi auf meinem Smartphone gut?

Das hängt von der Bildschirmgröße ab. Das Skin Estouchy wurde ergänzt, damit die App auf Smartphones und Tablets ab fünf Zoll besser funktioniert. Kodi ist für kleinere Smartphones weder gedacht noch empfohlen, ein kompaktes Gerät ist also nicht der vorgesehene Einsatzbereich.

Ist Kodi kostenlos, und gibt es Werbung oder Käufe?

Kodi lässt sich kostenlos installieren. Die App enthält keine Werbung und bietet keine In-App-Käufe, in der App gibt es also nichts zu kaufen. Sie ist außerdem Open Source und steht unter der GPL, Bibliotheken von Drittanbietern unterliegen kompatiblen Lizenzen.

Was muss ich vor einem Upgrade von Kodi wissen?

Für ein Upgrade von einer älteren Version muss zuvor eine offizielle Team-Kodi-Version installiert worden sein. Andere Builds lassen sich möglicherweise nicht aktualisieren. Prüfen Sie daher vor dem Update, welche Version Sie haben. Die App wird regelmäßig aktualisiert, die neueste Version erschien Anfang Februar 2025.

Vorteile

  • Kostenlos, ohne Werbung und ohne In-App-Käufe
  • Open Source und von der Community entwickelt
  • Durchsucht Videos, Musik, Fotos und Podcasts
  • Skin Estouchy passt zu Bildschirmen ab fünf Zoll
  • Wohnzimmer-Oberfläche für die Fernbedienung

Nachteile

  • Wird ohne Medien oder Inhalte ausgeliefert
  • Nicht für kleinere Smartphones gedacht
  • Plugins von Drittanbietern stehen in keiner Verbindung zu Kodi
  • Upgrades erfordern eine offizielle Team-Kodi-Version

eFreeware ist unabhängig und nicht mit Kodi Foundation verbunden. Wir hosten keine App-Dateien; Downloads stammen aus dem offiziellen Google-Play-Eintrag. App-Namen, Symbole und Screenshots gehören ihren jeweiligen Inhabern. Entwicklerkontakt: [email protected]. Datenschutzerklärung des Entwicklers.