Google Earth
Travel & Local · Google LLC
Screenshots von Google Earth
Google Earth ist die App, die ich als Erstes nennen würde, wenn jemand den Planeten betrachten möchte, statt nur eine Wegbeschreibung zu bekommen. Sie basiert auf hochauflösenden Satellitenbildern, der Reiz beginnt also damit, Orte von oben zu sehen. Hinzu kommen 3D-Ansichten von Gelände und Stadtgebäuden an Hunderten Orten sowie die 360-Grad-Perspektiven von Street View auf Straßenebene. Der Entwickler beschreibt die App als Möglichkeit, den Planeten zu erkunden, und diese Beschreibung trifft zu: Es ist ein Werkzeug zum Betrachten und Kartenerstellen, keine Navigations-App mit Abbiegehinweisen.
Am ehesten interessiert sie Reisende, die eine Route planen, die sie noch nie gesehen haben, Schüler und Lehrer, die sich mit Geografie beschäftigen, und alle, die einfach gern auf einer Karte umherstreifen. Da die App kostenlos ist und weder Werbung noch In-App-Käufe enthält, kostet das Ausprobieren nichts. Sie wurde über 500 Millionen Mal installiert und kommt auf einen Durchschnitt von 3,8 bei rund 2,96 Millionen Bewertungen. Das spricht für ein sehr großes Publikum mit unterschiedlichen Eindrücken.
Was Sie damit tatsächlich tun
Im Kern geht es ums Stöbern. Sie bewegen sich über den Globus, zoomen in eine Stadt, kippen die Ansicht, um Gelände und Gebäude dreidimensional zu sehen, und wechseln dann über die 360-Grad-Bilder von Street View auf Straßenebene. Diese Kombination deckt viel ab: Eine Bergkette wirkt in 3D anders als auf einer flachen Karte, und ein Viertel wirkt vom Straßenrand aus noch einmal anders.
Die App ist aber nicht nur zum Ansehen gedacht, sondern auch zum Gestalten. Der Entwickler spricht davon, von überall aus immersive, datenbasierte Karten zu erstellen und gemeinsam daran zu arbeiten. Dieser Satz ist wichtig, weil er die App von einem reinen Betrachter abhebt. Sie können eine Karte rund um ein Thema aufbauen, statt nur die eines anderen zu besuchen. Mit der jüngsten Version lassen sich außerdem mit der Kamera aufgenommene Fotos zu Ihren Karten hinzufügen. So entsteht neben der Satellitenansicht eine persönliche Dokumentation eines Ortes.
Zusammenarbeit und Karten für unterwegs
Die Zusammenarbeit finde ich am interessantesten. Karten sollen gemeinsam mit anderen bearbeitet werden, statt für sich zu bleiben, und laut Entwickler unterstützt die App die Zusammenarbeit über mehrere Geräte hinweg. Das jüngste Update setzt genau darauf, mit einem überarbeiteten Design und Funktionen für die Arbeit mit anderen, egal auf welchem Gerät.
Das hat praktischen Nutzen. Eine Gruppe, die eine Reise plant, kann gemeinsam eine Karte erstellen, statt Screenshots auszutauschen. Eine Klasse kann eine gemeinsame Karte einer Region zusammenstellen. Ein Haushalt kann Orte markieren, die ihm wichtig sind. Dafür braucht es keine besonderen Vorkenntnisse; die App ist dafür gedacht, Karten unterwegs zu erstellen, sodass die Arbeit dort stattfindet, wo Sie gerade sind, und nicht am Schreibtisch.
Was die App von Ihnen verlangt
Die Abstriche betreffen hier vor allem den Umfang und nicht die Kosten. Stattdessen verlangt die App einen Anlass, sie zu öffnen: Sie ist ein Werkzeug zum Erkunden und Erstellen von Karten, und ihr Wert hängt davon ab, was Sie selbst mitbringen.
Die 3D-Darstellung von Gelände und Gebäuden deckt Hunderte Städte ab, nicht jeden Ort der Erde, wie viel Tiefe Sie bekommen, hängt also davon ab, wohin Sie schauen. Der Durchschnitt von 3,8 bei einer sehr großen Zahl an Bewertungen deutet zudem darauf hin, dass die Nutzung nicht durchweg gut ankommt, auch wenn nichts darauf hinweist, woran das liegt. Die App hat die Altersfreigabe „Für alle“ und erschien erstmals im Februar 2010. Sie hat also eine lange Laufzeit und viele Updates hinter sich, das jüngste im Oktober 2026.
Ein Kartenwerkzeug für neugierige Reisende und Teams
Ich würde Google Earth Menschen empfehlen, die einen Ort verstehen möchten, bevor sie hinreisen, oder die aus einer Karte etwas aufbauen wollen, statt sie nur zu lesen. Reisende, die ein Ziel recherchieren, Lehrer und Schüler, die mit Geografie arbeiten, und Gruppen, die eine gemeinsame Karte für eine Reise oder ein Projekt zusammenstellen, passen alle zu dem, wofür die App gebaut ist.
Wenn Sie Satellitenbilder, 3D-Stadtansichten, Street-View-Perspektiven und die Möglichkeit, Karten zu erstellen und zu teilen, in einer kostenlosen App suchen, bekommen Sie das hier. Der Einstieg kostet nichts, die App enthält weder Werbung noch Käufe, und die Funktionen zur Zusammenarbeit geben ihr einen Zweck über das reine Stöbern hinaus. Für die richtigen Nutzer ist die Installation eine klare Sache.
Kurzfazit
Ein kostenloses, leistungsfähiges Werkzeug, um den Planeten in 3D zu erkunden und gemeinsame Karten zu erstellen, am besten für neugierige Reisende, Schüler, Studierende und alle, die zusammenarbeiten.
App-Details
- VersionJe nach Gerät unterschiedlich
- Aktualisiert6. Oktober 2026
- Downloads500 Mio.+
- ErfordertVariiert je nach Gerät
- PreisKostenlos
- AltersfreigabeAlle
Google Earth: Häufig gestellte Fragen
Was kann man in Google Earth sehen?
Hochauflösende Satellitenbilder zeigen die Welt von oben. Gelände und Stadtgebäude lassen sich an Hunderten Orten in 3D betrachten, und mit Street View werfen Sie 360-Grad-Blicke auf Straßen. Die App dient dazu, Orte visuell zu erkunden, und ist kein Navigationsgerät mit Abbiegehinweisen.
Kann man in Google Earth eigene Karten erstellen?
Ja. Mit der App können Sie auch von überall aus datenbasierte Karten erstellen und gemeinsam daran arbeiten. So bauen Sie eine Karte rund um ein Thema, statt nur vorhandene Bilder anzusehen. Außerdem können Sie mit der Kamera aufgenommene Fotos zu Ihren Karten hinzufügen. An Karten lässt sich geräteübergreifend mit anderen Personen arbeiten.
Kostet Google Earth etwas oder zeigt es Werbung?
Die Installation der App ist kostenlos. Sie enthält keine Werbung und bietet keine In-App-Käufe, sodass es darin nichts zu kaufen gibt. So lässt sie sich unverbindlich ausprobieren.
Ist Google Earth für Kinder geeignet?
Die App hat die Altersfreigabe „Für alle“ und richtet sich damit an ein allgemeines Publikum.
Vorteile
- Hochauflösende Satellitenbilder des Planeten
- 3D-Gelände und -Gebäude in Hunderten Städten
- 360-Grad-Perspektiven mit Street View
- Karten geräteübergreifend erstellen und gemeinsam bearbeiten
- Kostenlos, ohne Werbung und In-App-Käufe
Nachteile
- 3D-Abdeckung auf Hunderte Städte begrenzt
- Durchschnitt von 3,8 bei einer sehr großen Zahl an Bewertungen
- Zum Erkunden und Kartenerstellen gedacht, nicht zur Navigation
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